Albert Schilling

1904, Zürich – 1987, Arlesheim

«Steinskulptur», 1981

Jura-Kalk

Albert Schilling, zählt zu den wichtigsten Bildhauern der Schweiz und hat ein bedeutendes Oeuvre geschaffen. Anfänglich studierte er Kunstgeschichte beim legendären Heinrich Wölfflin in Zürich.  Nach einem Intermezzo mit vier Semestern Theologie ging er nach Berlin, an die Hochschule der Bildende Künste, wo er sich zum Bildhauer und Plastiker ausbilden liess. Kunstgeschichte, Theologie, Plastik – diese für Schilling massgebliche Themenfelder passen perfekt zum Standort der „Steinskulptur" in Wettingen an der Peripherie des Klosterquartiers. Hier finden wir den sakralen Bezug, der für ihn wichtig war. Und hier lässt sich Kunstgeschichte in vielen Facetten hautnah erleben. Obwohl Albert Schilling für seine figurativen Werke bekannt wurde, ist die "Steinskulptur" ein abstraktes Werk und beste Konzept-Kunst. Sie besteht aus zwei ineinander gestellten Kalkstein-Elementen. Die beiden Steine sind unmittelbar miteinander verwandt. Sie scheinen auseinander hervor zu gehen und machen damit den Prozess sichtbar, wie das Kunstwerk entstanden sein könnte. 

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