Daniel R. Hunziker

*1965, Walenstadt

«Wenn ich nicht will,
stehe ich still», 2012

Relief, gestockt

Wer die Welt mit Hunzikers Augen erforscht, erkennt in der unscheinbaren Stützmauer ein architektonisches Ereignis mit skulpturaler Ästhetik. Doch Hunzikers Interesse geht über das architektonische hinaus: Auf seiner Erkundungstour durch die Limmatschlaufe fand er nicht unweit vom heutigen Werk entfernt, ein leeres Gehege an dem ein Zettel geheftet war mit der Bitte, die Esel nicht zu füttern. Der kurze Text endete mit der Erklärung: «(Esel hat starkes Übergewicht)». Diese beiden «Fundstücke» verbindet der Künstler in seinem Werk zu einem surrealen, leicht absurden und augenzwinkerndem Sinnbild für das komplexe Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Kultur.

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