Heiner Richner

*1944, Suhr

«Steinring», 1991

Comblanchien-Kalkstein 

Nahe am Ufer, etwas unterhalb des Fussweges, selten nur vom Wasser umspült, liegt, den Hunderten von Kieseln verwandt, ein exakter Steinring. Kein Kreis, sondern eine ausgehöhlte Ellipse, Natur- und Kunstform in sich vereinigend. In seinem Innern hat sich eine Unkrautoase gebildet. Der helle Stein ist grau verwittert. Sein Einfügen in die Situation, das kaum wahrnehmbare Spiegeln des Wassers auf den gebogenen Flächen und gleichzeitig das deutliche Fremdsein der präzisen Form geben dem Steinring Spannung und Wirkung.

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