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Über die Stiftung

Was ist der Kulturweg?

Der Kulturweg Limmat präsentiert 29 Skulpturen, Plastiken und ortsbezogene Kunst-Interventionen, die auf beiden Uferseiten des Flusses unter freiem Himmel aufgestellt wurden. Der Kulturweg führt vom Neuenhofer Stausee über die Wettinger Klosterhalbinsel in die Altstadt von Baden und endet auf dem Gemeindegebiet von Ennetbaden. Die kuratorische Leitung und Betreuung der Kunstwerke liegt in den Händen des Stiftungsrates. Unterhalten wird der Kulturweg mit seinen Kunstwerken, Beschriftungen und Hinweistafeln durch die Stifter-Gemeinden Baden, Wettingen, Neuenhof und Ennetbaden. 

 

Was macht die Stiftung?

Die Stiftung betreut die an den beiden Ufern der Limmat platzierten Kunstwerke und passt das Ensemble den wechselnden Bedürfnissen der Zeit an. Es werden neue Werke in Auftrag gegeben, bestehende Skulpturen restauriert und in Ausnahmefällen, bei stark veränderten Rahmenbedingungen, entfernt. Die Stiftung entwickelt spezifische Vermittlungsprogramme für Schulen und dokumentiert ihre eigenen Aktivitäten.

Wer kommentiert die Kunst?

Ein Grossteil der ausgestellten Werke wird auf der Website (www.kulturweg-limmat.ch) durch einen kurzen Audio-Kommentar von Ruedi Sommerhalder erläutert.
Als Gründungs- und Stiftungsratsmitglied prägte Sommerhalder den Kulturweg über lange Jahre mit.
Er verbrachte seine Jugend auf der Klosterhalbinsel und unterrichtete später Bildnerisches Gestalten an der Kantonsschule Wettingen.

Im eigenen künstlerischen Schaffen fand Sommerhalder seinen Schwerpunkt in der Bildhauerei. Der passionierte Taucher und Bootsfahrer kennt jeden Winkel der Limmatschlaufe und ist auch mit ihrer Natur und ihrer Geschichte vertraut. In kurzen Kommentaren gibt Sommerhalder Anregungen zur Betrachtung von ausgewählten Skulpturen. Er webt in seine dichten Erzählungen Anekdotisches und Wissenswertes über die komplexe Sensibilität des Ökosystems der Limmat ein und schlägt einen Bogen zur Geschichte des Klosters und zur einst blühenden Wettinger Textilindustrie.

Wie entstand der Kulturweg?

Im Vorfeld des 700-Jahr-Jubiläums der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1991 entstanden vielerorts Initiativen zur Förderung und Vermittlung des lokalen, regionalen und überregionalen Kunstschaffens. Vor diesem Hintergrund taten sich auch die Gemeinden Baden, Wettingen und Neuenhof zusammen,
um eine Skulpturenausstellung im Freien zu organisieren.
Einer der prägendsten Initianten und Promotoren des Kulturwegs, vor allem auch der späteren Stiftung, war Karl Meier, Wettinger Gemeindeschreiber zwischen 1973 und 2003. Eine Reihe von namhaften Künstlerinnen und Künstlern wurde angefragt, um Vorschläge für ortsbezogene Skulpturen auszuarbeiten. Von diesen
Projektvorschlägen wurden schliesslich 20 Werke realisiert. Seit 2020 beteiligt sich auch die Gemeinde Ennetbaden an der Stiftung.

 

Grosszügig unterstützt vom Kanton Aargau, vom Aargauer Kuratorium, vom Bundesamt für Kultur und von zahlreichen privaten Sponsoren legten die beteiligten Gemeinden einen Skulpturenweg an, der sich zwischen den beiden historischen Holzbrücken auf beiden Ufern der Limmat erstreckt. Das Echo auf die 1991 eröffnete Ausstellung war so positiv, dass bereits 1992 eine Stiftung zum dauerhaften Betrieb dieser einzigartigen Präsentation von Kunst im öffentlichen Raum gegründet wurde. Die Stiftung unterhält die Skulpturen, entwickelte den Kulturweg über die letzten Jahre weiter und erweiterte den Parcours mit neuen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. 

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Träger Stiftung Kulturweg

Stadt Baden
Gemeinde Wettingen
Gemeinde Neuenhof

Gemeinde Ennetbaden

 

Stiftungsrat

Marian Beck | Zürich

Peter Bissig | Remigen

Michael Bouvard | Baden

Urs Dätwiler | Windisch

Christoph Doswald | Präsident, Zürich

Fabian Furter | Baden

Steffi Kessler | Baden

Tanja Kessler | Ennetbaden

Benjamin Knecht | Wettingen

Karin Madliger | Nussbaumen

Felix Mehmann | Neuenhof
Rémy Monney | Wettingen
Franco Pinazza | Baden

Philippe Rey | Wettingen

Thomas Stirnemann | Rütihof

Christoph Thurnherr | Ennetbaden

Hans-Peter Wittwer | Zürich